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Samstag, 11. Juli 2026

Krankheit als Abschiebungshindernis: Eine notwendige Neuauflage

Die Neuauflage der Broschüre "Krankheit als Abschiebungshindernis" ist dringend notwendig, um auf eine oft ignorierte Problematik hinzuweisen.

Felix Krüger · · 1 Min. Lesezeit

Ich finde, die Neuauflage der Broschüre "Krankheit als Abschiebungshindernis" für 2026 ist überfällig und dringend notwendig. Wir müssen endlich auf die realen Herausforderungen aufmerksamer machen, mit denen kranke Menschen konfrontiert werden, die in Deutschland Asyl suchen. Oft werden ihre gesundheitlichen Probleme nicht ausreichend berücksichtigt, und das ist nicht nur unverantwortlich, sondern auch unmenschlich.

Ein Grund, warum diese Broschüre so wichtig ist, liegt in der Sensibilisierung für die Situation von Geflüchteten mit chronischen Krankheiten oder psychischen Erkrankungen. Du wirst überrascht sein, wie viele Menschen, die hierher kommen, mit ernsten gesundheitlichen Problemen kämpfen. Wenn wir diesen Menschen nicht die notwendige Unterstützung anbieten, riskieren wir, sie in ein System zu drängen, das sie weiter isoliert und diskriminiert.

Außerdem ist es eine Frage der Gerechtigkeit. In einem Land wie Deutschland, das sich zu Menschlichkeit und Menschenrechten bekennt, sollten wir nicht zulassen, dass Krankheiten als Vorwand für Abschiebungen genutzt werden. Es gibt zahlreiche Beispiele, wo gesundheitliche Belange schlichtweg ignoriert wurden, und die Folgen sind verheerend. Ein humanitärer Umgang mit den Betroffenen ist nicht nur ethisch notwendig, sondern stärkt auch den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.

Natürlich könnte man argumentieren, dass die Einhaltung von Asylverfahren und -gesetzen Vorrang haben sollte. Das stimmt, aber was ist ein Gesetz wert, wenn es nicht im Sinne der Menschen angewendet wird? Wir dürfen nicht vergessen, dass hinter jeder Zahl ein Mensch steckt, und jeder Mensch hat das Recht auf eine faire Behandlung.

Die Broschüre kann dazu beitragen, medizinische Fachkräfte, Sozialarbeiter und auch die Öffentlichkeit für diese Themen zu sensibilisieren. Wenn wir das Bewusstsein erhöhen, können wir hoffentlich verhindern, dass gesundheitliche Aspekte weiterhin in den Hintergrund gedrängt werden. Es ist höchste Zeit, dass wir für die Schwächsten in unserer Gesellschaft eintreten.